Kinder lieben die Sonne, vor allem in der tollen Kombination mit Wasser und Sand. Kein Wunder, können sie doch herrliche Sandburgen bauen, buddeln, matschen und plantschen.

Um das Vergnügen jedoch nicht zu trüben, solltest du auf einen umfangreichen Sonnenschutz achten, der dein Kind optimal versorgt und schlimme Sonnenbrände sowie Hitzeschocks vermeidet.

Cremen, was das Zeug hält

Für Babys und Kinder werden generell Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor von 50 empfohlen. Diese sind besonders wirksam gegen die UV-B-Strahlen, die den Sonnenbrand verursachen. Du solltest diese Cremes immer auftragen, wenn dein Kind sich in der Sonne aufhält, auch bereits im Frühjahr, wenn die Sonne auf den ersten Blick gar nicht so stark scheint.

Ebenso ist es notwendig, diesen Sonnenschutz regelmäßig aufzufrischen. Informiere dich anhand der Informationen auf dem gewählten Mittel, wann und wie oft die Auffrischung erfolgen sollte.

Tipp:

Dein Kind mag keine Creme? Dann versuche es einmal mit einem praktischen Sonnenspray.

Außerdem kannst du die folgenden Ratschläge beachten, um das Eincremen für dein Kind möglichst angenehm zu gestalten:

  • Eincreme-Spiel

Wieso die Creme nur langweilig einreiben und die Geduld deines Kindes hierdurch strapazieren? Trage die Creme einfach in Form eines Bildes auf und lasse dein Kind erraten, was du gemalt hast. Danach lassen sich die Kleinen meist problemlos einreiben.

  • Feste Zeitpunkte vereinbaren

Wenn du deinem Kind beibringst, dass es sich erst eincremen lassen soll, ehe es nach draußen oder ins Wasser geht, wird es bald von selbst dieses Ritual befolgen und sich problemlos eincremen lassen.

  • Lasse dein Kind dich eincremen

Die meisten Kinder haben überhaupt gar keine Lust auf Sonnencreme, es sei denn, sie dürfen zuerst dich eincremen.

Schatten ist der beste Ort

Vieles Eincremen schützt vielleicht vor Sonnenbrand, aber noch lange nicht vor einem Sonnenstich. Kinder sollten sich daher den Großteil des Tages im Schatten aufhalten und nur wenige Minuten in der Sonne spielen.

Wenn ihr an den See oder in den Park geht oder euch im Garten aufhaltet, suche einen schattigen Platz aus. Verwende beispielsweise ein Sonnensegel, um den Sandkasten oder den Pool in ein schattiges Plätzchen zu verwandeln. Je attraktiver der schattige Spielort gestaltet ist, desto eher wird dein Kind diesen dem Platz in der Sonne vorziehen.

Und am Strand kannst du mit wenigen Hilfsmitteln Schatten zaubern. Ein Sonnenschirm oder eine Strandmuschel sind deine wichtigsten Begleiter an sonnigen Tagen. Achte jedoch gerade bei der Verwendung einer Sonnenmuschel darauf, dass Durchzug herrscht. Staut sich die Wärme darunter, kann dein Kind einen Hitzeschock erleiden.

Tipp:

Hält dein Kleines sich voraussichtlich länger in der Sonne auf, solltest du dich nicht nur auf die Sonnencreme verlassen, sondern zusätzlich hochwertige UV-Schutzkleidung verwenden. Diese verhindert das Eindringen der UV-B-Strahlen in die Haut. Außerdem sollte dein Kind einen Sonnenhut tragen.

Wenn du vermeiden möchtest, dass dein Kind die Bekleidung auszieht, lasse es diese selbst aussuchen.

Allerdings schützt diese Bekleidung nicht vor einem Sonnenstich!

Kinder und Sonne: Sonnenschutz im Auto

„Durch die Scheibe wird die Sonneneinstrahlung nicht so schlimm sein, dass mein Kind gleich einen Sonnenbrand bekommt.“ Hast du das schon einmal gedacht? Merkwürdig, oder? Wo doch die Scheibe die Sonnenstrahlen definitiv hindurch lässt und du womöglich selbst einmal einen Sonnenbrand hiervon bekommen hast. 😉

Umso wichtiger ist es, dass du dein Kind bei längeren Fahrten im Pkw (oder im Fahrradanhänger etc.) umfangreich schützt. Hierzu gehören das Auftragen einer Sonnencreme oder entsprechende Bekleidung sowie die Verwendung einer Sonnenblende, die dafür sorgt, dass dein Kind während der gesamten Fahrt einen schattigen Sitzplatz hat.

In meinem Amazon Shop biete ich dir hochwertige Sonnenblenden mit Kindermotiven fürs Auto an, die dein Kind mit Sicherheit begeistern werden. Schau doch einfach mal vorbei.

Außerdem solltest du einen sehr wichtigen Fakt niemals unterschätzen oder gar vergessen: Lasse dein Kind auf keinen Fall bei Wärme oder sogar bei voller Sonneneinstrahlung allein im Auto zurück! Niemals!

Hitzestau im Dachgeschoss

Ein Aspekt, den viele Eltern unterschätzen, ist die Hitze, die sich in Kinderzimmern im Dachgeschoss bilden kann. Für Kinder können hohe Temperaturen nachts gefährlich werden.

Wenn das Zimmer deines Kindes in der Nacht nicht abkühlt, stelle das Bettchen deines Kleinen unbedingt an einem kühleren Ort auf!

Kinder und Sonne: Du bist das beste Vorbild

Mal ehrlich: Wie oft hast du dein Kind eingecremt und bei dir selbst hast du großzügig über einen ausreichenden Sonnenschutz hinweggesehen? 😉

Dein Kind kann noch so klein sein – es merkt, wenn du ihm etwas weismachen möchtest, woran du dich selbst nicht hältst. Sei also das beste Vorbild und setze alle Sonnenschutzregeln auch für dich um.

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