Wir Eltern gehen schon während der Schwangerschaft auf die Suche nach dem sichersten Kindersitz, lesen zahlreiche Ratgeber und Testberichte zu Kinderwagen, Spielzeug und Kinderbetten. Die Sicherheit der Kinder liegt uns am Herzen. Dabei geht aber leider manchmal unter, dass sich hochgiftige Schadstoffe vor allem auch in der Kleidung und in Tüchern sowie Decken und Möbeln verbergen können.

Der Einfluss von Schadstoffen auf die Babyhaut

Die Babyhaut ist scheinbar ohne Grund gerötet, es bilden sich kleine Pusteln und Pickel, die teilweise sogar aufgehen und nässen. Dabei gibt es offensichtlich keinen Auslöser. Babyhaut ist ganz besonders empfindlich. Nicht umsonst wird darauf verwiesen, möglichst auf den Einsatz von Weichspüler zu verzichten und auch wenige oder gar Pflegeprodukte zu verwenden. Ohne uns groß Gedanken zu machen, waschen wir die frisch gekaufte Kleidung allerdings nur einmal durch und ziehen sie dem Nachwuchs an. Dabei können sich gerade hier zahlreiche Schadstoffe verbergen.

Bei der Suche nach Babysachen, die möglichst schadstofffrei sind, bin ich auf einige Begriffe gestoßen. Biozide oder Pestizide habe ich bisher nie mit Babys in Verbindung gebracht. Tatsächlich wurden jedoch schon häufiger genau diese Schadstoffe in Babysachen nachgewiesen.

Doch woher kommt das?

Babykleidung und Babytextilien werden industriell gefertigt, häufig auch ein asiatischen Ländern, die andere Standards und Vorschriften haben und sind dadurch vielen Schadstoffen ausgesetzt. Gelangen diese an Babys Haut, können sie großen Schaden anrichten! Sichtbaren und auch welchen, der erst Jahre später auftritt!

Bunte Farben – ein Zeichen für Schadstoffe?

Ich wollte noch weiter in die Materie vordringen und habe mich durch verschiedene Berichte gelesen. Dadurch wurde deutlich, dass die Schadstoffe sich in verschiedenen Teilen der Babysachen verbergen können. Die Babydecke in Rosa oder Blau sieht so süß aus? Gerade die bunten Farben sind jedoch oft Träger von Farbstoffen, die empfindliche Babyhaut reizen können. Durch den Einsatz von kostengünstiger Dispersionsfarbe gelangen die Schadstoffe an die Kleidung oder die Textilien.

Weichmacher in Babytextilien? Auch das ist möglich. Zwar sind Weichmacher vor allem in Kunststoffprodukten zu finden. Auf vielen Teilen für das Baby sind jedoch nette Bilder aufgedruckt. Diese werden ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. Daher können Weichmacher auch in Shirts und Bodys zu finden sein.

Was kann passieren?

Die Sorge vieler Eltern, inwieweit schadstoffbelastete Textilien dem Baby schaden können, ist absolut berechtigt! Tatsächlich hat sich gezeigt, dass Schadstoffe, die auf Babys Haut gelangen und durch diese aufgenommen werden, starke Allergien auslösen können.

Da versuchen wir, unsere Kinder vor Unfällen und Gefahren zu schützen und übersehen dabei, dass die Gefahren eben nicht immer greifbar und sichtbar sind.

Kontaktallergien können für das Baby sehr unangenehm werden. Sie äußern sich beispielsweise durch eine stark gerötete Haut, die einen Juckreiz haben kann. Auch Schwellungen und nässende Stellen sind keine Seltenheit. Dadurch wird das gesamte Immunsystem des Babys geschwächt und andere Bakterien und Viren haben leichtes Spiel.

Teuer = schadstofffrei? – so einfach ist es leider nicht

Der Gedanke, durch teure und scheinbar hochwertige Kleidung die Belastung durch Schadstoffe umgehen zu können, ist gut, aber nicht immer richtig. Abhängig davon, wo und wie die Kleidungsstücke und Textilien gefertigt werden, ist eine Belastung durch Schadstoffe auch bei Markenkleidung möglich. Aufschluss geben möglicherweise Tests, in denen Produkte der ausgewählten Marken geprüft werden. Da es jedoch inzwischen zahlreiche Marken und Hersteller gibt, ist es fast unmöglich, zu jedem Anbieter einen Test zu finden.

Eine Variante ist es, in gebrauchte Babysachen zu investieren. Durch zahlreiche Waschgänge haben sich Schadstoffe hier bereits gelöst und belasten die Textilien nicht mehr. Dies ist aber nicht für alle Eltern eine Alternative. Wer nicht unbedingt gebrauchte Kleidung, Möbel, Decken oder Tücher kaufen möchte, der muss sich auf die Suche nach anderen Möglichkeiten machen.

Alternativen – der Blick auf Zertifikate und Siegel

Das Thema rund um die Schadstoffe in Babysachen ist umfangreicher als angenommen. Daher habe ich mich noch ein wenig tiefer damit beschäftigt und festgestellt, dass Siegel und Zertifikate eine Hilfe dabei sein können, schadstofffreie Textilien zu finden. Einige Siegel stehen hier besonders im Vordergrund. Ich habe diese nachfolgend zusammengefasst:

  1. ÖKO-TEX Standard 100

Das Prüf- und Zertifizierungssystem wird weltweit anerkannt und vergeben, wenn Textilien die festgelegten Grenzwerte in Bezug auf Schadstoffe nicht überschreiten. So dürfen in den Textilien keine allergieauslösenden Farbstoffe zu finden sein. Es ist Verboten, Azoifarbstoffe zu verwenden. Produkte mit dem Siegel sind frei von Formaldehyd und haben einen Pestizidgehalt, der höchstens mit dem in Obst zu vergleichen ist. Sie dürfen keine krebsverdächtigen oder krebserregenden Stoffe aufweisen. Da die Babyhaut sehr empfindlich reagiert, gehört auch der pH-Wert der Produkte zu den Prüfwerten. Dieser muss hautneutral sein. Textilien für Säuglinge, die über das Siegel verfügen, sind zudem speichelecht und schweißecht.

Super: Produkte nach dem ÖKO-TEX Standard 100 erfüllen auch verschiedene umweltfreundliche und soziale Faktoren.

  1. GOTS

GOTS steht für Global Organics Textile Standard und agiert als Verband. Weisen Babyprodukte das Zertifikat auf, deutet dies auf eine sehr hohe Ökoqualität und Nachhaltigkeit hin. Diese Produkte enthalten dann wenigstens 95 % an organischen und zertifizierten Fasern. Bei der Fertigung der Textilien werden keine Schwermetalle, Chlor oder auch Ammoniak verwendet. Die Vergabekriterien beziehen sich unter anderem auch auf die genutzten Rohstoffe sowie deren Ernte.

  1. Bio-Baumwolle

Ein Hinweis, der häufig bei Babysachen zu finden ist, ist die Bezeichnung „Bio-Baumwolle“. Es handelt sich hierbei nicht um ein Siegel oder ein Zertifikat. Allerdings weist der Hersteller so darauf hin, dass als Material ökologisch erzeugte Baumwolle zum Einsatz kommt. Sie stammt aus einer ökologischen Landwirtschaft, bei der keine Pestizide und Düngemittel eingesetzt werden. Der Hinweis selbst kann immer vergeben werden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte zusätzlich über anerkannte Siegel verfügen!

Tipp: Sehr schön und praktisch sind Babysachen aus Wolle und Seide. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass die Materialien aus ökologischer Landwirtschaft stammen.

Ich schaue auch sehr gerne darauf, dass die Produkte in Deutschland gefertigt werden. Der Hinweis „Made in Germany“ ist dafür der wichtigste Anhaltspunkt.

Inzwischen habe ich für mich selbst strenge Vorgaben bei der Auswahl von Babyprodukten und achte darauf, dass die Textilien in Deutschland gefertigt werden und GOTS oder ÖKO-TEX-zertifiziert sind. Ein gutes Beispiel für ein solches Produkt ist die GOTS-zertifizierte Bio Babydecke von kids&me. Sie wird aus reiner Bio-Baumwolle in Deutschland gefertigt und macht sich übrigens auch sehr gut als Geschenk zur Geburt. Dank ihrer Maße und dem zeitlosen Design kann sie über die Babyzeit hinaus genutzt werden. Ihr Baby wird es Ihnen danken!

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