Eigenschaften einer guten Babytrage – bequem Tragen

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Ganz nah am Körper fühlen sich die meisten Babys besonders wohl. Wir haben das Tragen schnell für uns entdeckt. Es ist praktisch, man hat die Hände frei und kann sich um weitere Kinder oder den Haushalt kümmern. Die Auswahl der passenden Babytrage ist jedoch nicht ganz einfach.

Gerade in den letzten Jahren hat das Tragen von Babys einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Zahlreiche Anbieter für Tragetücher und Babytragen sind auf dem Markt zu finden. Gerade bei den Babytragen gibt es deutliche Unterschiede in der Ausstattung und der Funktionsweise. Daher haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was eine gute Babytrage eigentlich wirklich mitbringen muss.

Full-Buckle oder Half-Buckle – eine Frage des persönlichen Geschmacks

Wer sich mit Babytragen beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es die Unterteilung in zwei Varianten gibt: Die Full-Buckle- und die Half-Buckle-Trage. Bei der Full-Buckle handelt es sich um eine Trage, die komplett mit Hilfe von Schnallen geschlossen und eingestellt wird. Die Half-Buckle verfügt ebenfalls über Schnallen, wird jedoch zu Teilen auch durch das Binden geschlossen. Lediglich der Hüftverschluss verfügt über eine Schnalle. Bei beiden Varianten ist es möglich, die Trage optimal auf sich einzustellen.

Hinweis: Es gibt auch noch eine dritte Lösung. Hierbei handelt es sich um Tragen, die gar keine Schnallen haben. Sie werden komplett gebunden.

Doch was muss eine Trage noch mitbringen, damit sie überzeugen kann?

Der verstellbare Steg – wichtig für Babys Gesundheit

Ein besonders wichtiger Faktor bei einer guten Babytrage ist der verstellbare Steg. Nur so kann eine optimale Anhock-Spreiz-Haltung gewährleistet werden. Die Beine des Babys sollten ein „M“ in der Trage bilden. Dadurch wird die Hüfte optimal gestützt. Das geht aber nur, wenn der Steg an die Größe des Babys angepasst werden kann. Eine gute Trage hat daher einen verstellbaren Steg. Einige Hersteller arbeiten mit einem Babyeinsatz. Dieser soll die Sitzfläche verkleinern, bietet aber keine optimale Lösung, da die Tragen meist gar nicht am Steg verstellt werden können. Hier sitzt das Kind nur einen geringen Teil der Zeit wirklich in einer guten Haltung. Ist es zu klein oder groß für den Steg, kann dies nicht nur der Hüfte schaden, sondern auch unangenehm für das Kind werden.

Das flexible Rückenteil – Rundrücken als wichtiger Faktor

Neben der Anhock-Spreiz-Haltung, spielt auch der Rundrücken eine wichtige Rolle. Die natürliche Haltung des Babys ist nicht gerade im Rücken, sondern leicht gerundet. Wir haben bei der Auswahl der Trage darauf geschaut, dass das Rückenteil möglichst aus Tragetuchstoff besteht. Dadurch ist es robust, aber auch nachgiebig genug für den runden Rücken. Einige Tragen sind sehr steif in diesem Bereich.

Einfache Handhabung – schnell eingebunden ist halb getragen

Unsere Kinder waren immer sehr ungeduldig. Was nicht schnell genug geht, kann nicht gut sein – so ihr Motto. Die Trage musste daher sehr einfach in der Handhabung sein und möglichst mit wenigen Handgriffen sitzen. Das geht sowohl mit reinen Schnallen-Modellen als auch mit Varianten zum Binden sehr gut. Hilfreich kann es sein, das System erst einmal mit einer Puppe oder einem Kuscheltier zu testen. Hier bietet es sich übrigens an, eine Trageberatung in Anspruch zu nehmen. Wir konnten bei der Trageberatung verschiedene Tragen austesten und so schauen, welche besonders gut sitzt. Denn nicht jede Trage ist auch für jeden Menschen gut geeignet.

Bitte nicht vorwärts gerichtet tragen

Wir sehen immer noch Eltern, die ihre Kinder mit dem Gesicht nach vorne vor dem Bauch tragen. Sie möchten, dass der Nachwuchs etwas sehen kann. Das funktioniert ganz hervorragend, wenn die Kinder auf dem Rücken getragen werden. Eine gute Babytrage ermöglicht dies. Es gibt sogar reine Rückentragen, die Onbus genannt werden.

Das Tragen des Babys nach vorne hat gleich mehrere Nachteile. Da das Kind hier mit dem Rücken am Bauch von Mama oder Papa liegt, ist der Rücken in einer unnatürlich geraden Haltung. Auch die Anhock-Spreizhaltung kann nicht gewährleistet werden. Zudem können Reize ungefiltert auf das Baby einwirken. Einige Kinder sind damit überfordert und können sich nicht an Mamas oder Papas Brust verstecken und so in Sicherheit wiegen.

Eine Trageberatung ist immer empfehlenswert: https://tragenetzwerk.de/index.php/beraterinnenliste

 

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Babytrage

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